BCT-Touristik

Peru Studienreisen

Studienreise Peru Intensiv
24 Tage nach Nord- & Südperu

Peru Intensiv – 24 Tage
Hochkulturen vor den Inkas (Nordperu) + Inkas & Koloniales Erbe (Lima & Südperu)

chan-chan

Auf dieser umfangreichen Studienreise lernen Sie den Norden und Süden Perus Intensiv kennen.
Die Reise beginnt im Norden Perus, der touristisch noch wenig bekannt ist, weil viele Ausgrabungen und Entdeckungen erst in den letzten 20 Jahren gemacht wurden. Die Hochkulturen der Moche und Chimú herrschten hier lange vor den Inkas und hinterließen zahlreiche beeindruckende Monumente:

  • Chan Chan – die größte Lehmziegelstadt der Welt von der Chimú Zivilisation
  • Trujillo mit seiner Sonnen- & Mondpyramide
  • 1500 Jahre alte Tempel der Moche Kultur
  • Das königliche Grab des Herrn von Sépan, mit unversehrten Grabschätzen inkl. Goldmaske
  • Die 28 Pyramiden von Tucume
Auch die Konquistadoren und Ihre Nachfahren haben Spuren hinterlassen
  • Koloniale Altstadt von Trujillo
  • Die Barockkirche des St. Fransiskus von Cajamarca
  • El Cuarta de Rescate – das Gefängnis des letzten Inkas Königs Atahualpa

Im Anschluss erkunden Sie mit Ihrem Reiseleiter den klassischen Süden Perus. Neben den vielen kulturellen Höhepunkten bleibt auch noch Zeit um „Land und Leute“ kennenzulernen.

  • Lima und Arequipa – Spanischer Kolonialbauten und Indo-spanischer Baustil
  • Cuzco und Machu Picchu – die große und die verborgene Inkastadt
  • Kondore im Colpa Canyon und Guanakos (wilde Lamas) im A. Blanca Nationlpark
  • Besuch der Taquileonos am Titicacasee und Bootsfahrt zu den berühmten Schilfinseln
  • Begräbnistürme der Colla Kultur und die weltberühmten Linienbilder der Nazca (s.u.)

Willkommen in Peru – neben den Inkas es gibt noch vieles mehr zu entdecken!

Nazca-Linien-Bild

Reiseroute

Reiseroute der Reise Peru

Programm

1. Tag: Abflug nach Peru

Die Peru Reise beginnt am Sonntagabend vom Frankfurter Flughafen aus. Von dort fliegen Sie nach Madrid, anschließend geht es per Nachtflug weiter nach Lima, in die Hauptstadt Perus.

2. Tag: Ankunft in Lima

Nach der Ankunft in Lima am Morgen bringen wir Sie als erstes ins Hotel, wo Sie die Gelegenheit haben, sich frisch zu machen und vom langen Flug zu erholen.

Falls Sie keine Pause benötigen, nutzen Sie die Zeit doch einfach für einen Besuch des Nationalmuseums, welches sich im Stadtbezirk San Borja befindet. Dort werden Modelle der größten Ruinenanlage Perus sowie kunstvolle Textilien und Keramiken von der Zeit vor den Inkas bis hin zur Kolonialzeit ausgestellt.

3. Tag: Sonnen- & Mondpyramide in Trujillo

Am frühen Morgen geht unser Flieger nach Trujillo. Dort angekommen gönnen wir uns erst einmal ein gemütliches und entspanntes Frühstück, bevor wir zur Besichtigung der Sonnen- und der Mondpyramide aufbrechen.

sonnenpyramide

Die Sonnenpyramide „Huaca-del-sol“, auch Tempel der Sonne genannt, liegt im Moche-Tal. Sie wurde vom Stamm der Moche erbaut und war mit einer ursprünglichen Fläche von 340 mal 220 Meter und einer Höhe von 41 Meter das größte massive Bauwerk des kontinentalen Amerikas. Es wurden etwa 140 Millionen Adobe-Ziegel benötigt, um dieses sieben-stufige Gebäude zu errichten.

Die berühmte Mondpyramide „Huaca-de-la-Luna“ befindet sich nur 500 Meter weiter. Sie ist etwas kleiner als ihr sonniges Pendant und besteht aus vier durch Mauern und Plattformen miteinander verbundenen Einzelpyramiden. Diese symbolisieren die vier verschiedenen Bauphasen ihrer Entstehung (vom 3. bis 8. Jahrhundert). Bekanntheit erlangte dieses Bauwerk insbesondere wegen seinen farbigen Wandmalereien.

Zum Mittagessen geht es in das Fischrestaurant Big Ben in Huanchaco. Dort können Sie bei einem köstlichen Pisco Sour, dem Nationalgetränk der Peruaner, den herrlichen Ausblick auf den Pazifik genießen.

Drachentempel und Palastbezirk von Chan-Chan

Nach dem Essen führt Sie ihre Reise weiter zu „Huaca-del-Dragon“, dem Drachentempel oder auch Tempel des Regenbogens. Der Name bezieht sich auf die Flachreliefs an den Wänden des Tempels. Im Mittelpunkt dieser Reliefs kann man eine zweiköpfige Schlange erkennen, die das Symbol für Wasser und Fruchtbarkeit in Peru darstellt.

Die letzte Exkursion des Tages führt zum Chan-Chan, dem Palastbezirk von Tschudi und dem dazugehörigen Museum.

chanchan

Chan-Chan war die Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches. Sie entstand etwa um 1300 und erstreckt sich noch heute über eine Fläche von 28 Quadratkilometern. Sie war wahrscheinlich die größte Stadt der damaligen Zeit und zu ihrer Blütezeit beherbergte die Metropole etwa 60.000 Einwohner. Die Inkas versuchten die Stadt mittels Militärgewalt einzunehmen, was nicht von Erfolg gekrönt war. Es gelang Ihnen schließlich dennoch, indem sie den durch die Oase fließenden Fluss umleiteten und damit die dürstende Stadt gewaltlos zur Aufgabe zwangen.

Im Tschudi-Bereich, benannt nach dem Forscher Johann Jakob von Tschudi aus der Schweiz, kann man noch einige der Festsäle der Moche mit ihren prachtvollen Verzierungen bewundern.

Am Abend lohnt ein Spaziergang über die Plaza de Armas in Trujillo. Die kunstvolle Dekoration mit Blumen, Sträuchern und Brunnen laden zum Flanieren ein.

4. Tag: El-Brujo-Komplex & Hexen- und Schamanenmarkt

Am vierten Tag führt Sie die Fahrt von Trujillo über El-Brujo nach Chiclayo.

In El-Brujo befinden sich drei Tempelpyramiden der Moche Kultur. Diese Bauten befinden sich auf einer künstlich errichteten Plattform, welche von oben wie die Umrisse des südamerikanischen Kontinents aussehen. Die gesamte Anlage erstreckt sich auf ca. zwei Quadratkilometern. Der El-Brujo-Komplex diente als zentraler Kultplatz der Moche im Chicama-Tal. Am Rande des Ausgrabungskomplexes befindet sich das Museum und Mausoleum der Senyora de Cao. Die Senyora de Cao lebte vor 1.700 Jahren in Nordperu und ihre gut erhaltene Mumie ist 2005 in der Cao-Pyramide gefunden worden.

Als nächstes geht die Reise ins Sipán Museum, das an der Huaca-Rajada-Ausgrabungsstätte liegt. Dort werden aktuelle Fundstücke der Grabpyramide Huaca-Rajada, in der auch das berühmte Grab der Herren von Sipán gefunden wurde, ausgestellt.

Sie beschließen den Tag in Chichlayo, dort können sie den Hexen- und Schamanenmarkt besuchen. Ihre Unterkunft für diese Nacht befindet sich in Tucume.

5. Tag: Huaca-Larga & Grabschatz des „Herrn von Sipán“

Heute steht eine Besichtigung von Chiclayo und Tucume auf Ihrem Terminplan. Sie besuchen die Tempelanlage von Collud, welche bereits über 3000 Jahre alt ist. Die Altarplattformen mit sagenhaften 25-stufigen Treppenaufgängen und einem bunten Wandfries, ist mit dem Motiv des „Spinnengottes“ versehen. Er gilt als Symbol für Fruchtbarkeit und Macht.

Im Anschluss können Sie die Pyramiden von Túcume bestaunen. Diese Monumente sind die größte bekannte Ansammlung von Pyramiden aus der vorkolumbianischen Zeit. Sie bestehen aus ungebrannten Lehmziegeln. Insgesamt gibt es in Tucume 260 dieser Bauten, davon 26 Große. Die zweifelsohne imposanteste davon ist die „Huaca-Larga“ mit einem Grundriss von 700 mal 280 Metern, was sie ist zur größten Pyramide der Welt macht. Am Ende der Besichtigung gibt es das Museum der Fürstengräber von Sipán, das „Museo-Tumbas Reales de Sipán“, zu sehen. Es ist in einer Moche-Pyramide nachgebildet und erläutert die Moche-Kultur anhand von über 400 goldenen, silbernen und juwelenbesetzten Schmuckstücken sowie dem neuen Mausoleum des „Herrn von Sipán“.

6. Tag: San Francisco Kirche & Inkathron

Weiter führt Sie die Reise von Chiclayo nach Cajamarca. Am Nachmittag besichtigen Sie in Cajamarca die San Francisco Kirche mit ihren Katakomben. Anschließend haben Sie die Möglichkeit sich das „El-Cuarta-del-Rescate“, das Gefängnis des letzten Inkaherrschers Atahualpa, die Kirche von Belén und das Museum der Archäologie anzuschauen.

Als letztes für heute steht der Besuch des Cerro Santa Apolina an. Vom Apolina-Hügel kann man die gesamte Stadt überblicken. Auf der Hügelspitze befindet sich außerdem ein Sitz aus Stein, genannt „la silla del Inca“, auf welchem einst der letzte Inka-Herrscher Atahualpa gesessen haben soll.

Abends bietet sich die Gelegenheit, die Altstadt im Kolonialstil zu besichtigen.

7. Tag: Steinwald Bosque de Piedras & Inkafriedhof

Der letzte Tag im Norden Perus bringt Sie zum Steinwald „Bosque de Piedras“, zum präkolum­bischen Aquädukt „Cumbemyao“ und zu den zeremoniellen Altären und Petroglyphen „Los Frailones“ im Umland von Cajamaraca. Auch die Felsenformationen „Ventanillas-de-Otuzco“ erwarten Sie. In diese Felsen wurden noch zu Vor-Inka-Zeiten, zahlreiche Nischen eingearbeitet, in denen Tote bestattet wurden.

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Am Abend fliegen Sie zurück nach Lima.

8. Tag: Lehmziegel-Pyramide Huaca Pucllan mitten in Lima

Den heutigen Vormittag haben Sie zu Ihrer freien Verfügung.

Nachmittags besuchen Sie die Lehmziegel-Pyramide „Huaca Pucllana“ in Miraflores, einem der reichsten Bezirke Limas. Dieses imposante Bauwerk geht auf die Lima-Kultur zurück, die ihren Höhepunkt zwischen 200 und 700 n.Chr. erlebte. Als Sitz der Verwaltungselite der Lima war das Bauwerk weithin sichtbarer Ausdruck von religiöser und politischer Macht. Archäologische Funde beweisen, dass die Pyramide neben Verwaltungseinheiten auch rituelle Opferstätten fasste.

9. Tag: Zurück in Lima

Die historische und architektonische Bedeutung der Altstadt hat die UNESCO 1991 dazu bewogen, Limas Zentrum in den Rang eines Weltkulturerbes zu erheben. Im Mittelpunkt der halbtägigen Stadtrundfahrt stehen das historische und das moderne Lima. Sie sehen das Regierungsviertel und den Präsidentenpalast, die prunkvollen Plätze Plaza Major und Plaza San Martin, sowie die Kirche Santo Domingo. Am Nachmittag wartet die Kathedrale von Lima sowie der Konvent und die Kirche von San Francisco auf Sie.

Die Errichtung der Kathedrale von Lima nahm beinahe hundert Jahre in Anspruch. Zwischen 1535 und 1625 entstand dieses repräsentative Gotteshaus inmitten von Lima. 1746 folgte eine teilweise Restaurierung. Die Kathedrale beherbergt einen Glas-Sarg, in dem der Stadtvater Limas, Francisco Pizarro liegen soll.

Kirche & Konvent von San Francisco

Die Kirche und der Konvent von San Francisco wurden zu Beginn des 17. Jahrhunderts fertiggestellt. Die Doppelturm-Fassade ist im Stil des Manierismus gehalten. Besonders sehenswert ist die Konvents-eigene Gemäldesammlung mit Malereien aus Renaissance, und Barock. Ein Höhepunkt stellen die verwinkelten Katakomben unter der Kirche dar, wo sich die Knochen von fast 75.000 Toten stapeln.

Unser Tagesprogramm endet mit einem Besuch im Larco Museum. Dessen Sammlung mit archäologischem Schwerpunkt zeigt vor allem peruanische Kunst aus vor-spanischer Zeit. Das Museum befindet sich in Privatbesitz und genießt auch keine staatliche Förderung.

Für Ihre Freizeit am Abend empfiehlt sich ein Besuch des Auditorio ICPNA (Instituto Cultural Peruano Norteamericano), wo regelmäßig Theatervorstellungen und Konzerte stattfinden, häufig bei freiem Eintritt.

10. Tag: Weinbrennerei Pisco

Pisco ist eine malerische Hafenstadt im Süden Perus. Bekannter als die Stadt selbst ist der gleichnamige Weinbrand. Der Hafen der Stadt war die letzte Station des Destillats bevor es mit Schiffen in die Welt exportiert wurde.

In der Wein-Brennerei verfolgen wir die Herstellung des Nationalgetränk Perus und Chiles, des Pisco. Die Einfuhr ausländischer Erzeugnisse unter dem Namen Pisco ist in Peru unter Strafe verboten. Bei unserer Besichtigung besteht die Möglichkeit, den Weinbrand selbst zu verkosten. Besonders beliebt ist auch das Mixgetränk Pisco Sour. Seit den 1920er Jahren ist dieser Cocktail mit Limettensaft, Zuckersirup und Eiklar aus den peruanischen Bars nicht mehr wegzudenken.

Wer in Pisco ist, sollte auch die peruanische Nationalspeise probieren: Cebiche ist mit Limettensaft gebeizter, roher Fisch. Die peruanische Variante des Sushis.

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11. Tag: Bootsfahrt zu den Ballestas Inseln

Die Ballestas Inseln sind ein Inselparadies und absoluter Höhepunkt für Naturliebhaber. Gerade mal 50 Kilometer von Lima entfernt zeichnen sich diese Inseln durch ihre atemberaubenden Felsenformationen und unglaubliche Artenvielfalt aus. Seelöwen, Pelikane und Flamingos sind nur ein kleiner Teil der der Tiere, die hier anzutreffen sind.

Zu Recht werden die Islas Ballestas auch „Klein Galapagos“ genannt. Mit dem Boot fahren wir von Insel zu Insel und erhalten so Einblick in eine unberührte Inselwelt des Pazifiks.

Nazca Linien – Astronomische Zeugnisse einer frühen Hochkultur

Geheimnisvoll sind die Nazca Linien, riesige Scharrbilder (sogenannte Geoglyphen) in den Wüsten von Nazca und Palpa. Aufgrund ihrer schieren Größe, hat man die Nazca Linien lange Zeit nicht erkannt. Erst mit dem Aufkommen des kommerziellen Flugverkehrs wurden diese Scharrbilder vom Flugzeug aus erkannt. Die riesigen Zeichnungen von Affen, Menschen und Vögeln entstanden zwischen 600 und 100 v. Christus. Bis heute ist ihre Funktion ungeklärt.

Sie sehen auch das Wohnhaus der Deutschen Maria Reiche, die ihr Leben der Erforschung dieser Bilder widmete. Die 1903 in Dresden geborene Maria Reiche ging mit nicht einmal dreißig Jahren nach Peru. Schon bald darauf engagierte sie sich am Nationalmuseum von Lima für peruanische Kultur. Auf die Linien von Nazca aufmerksam geworden, stellte sie die Erforschung und den Erhalt der Linien seit 1939 in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Über 25 Jahre lebte sie in einer Hütte ohne Wasser und Strom, um die Arbeit vor Ort voranzutreiben. 1998 starb Maria Reiche, nachdem sie beinahe 40 Jahre ihres Leben der Erforschung der Linien von Nazca gewidmet hatte.

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12. Tag:  Fahrt nach Arequipa

Die Wüstenstrecke zwischen Nazca und Arequipa gehört zu den schönsten und eindrucksvollsten Routen der Welt. Die Berghänge des Cachani, Wüstenvegetation und Lamaherden machen diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

13. Tag: Altstadt von Arequipa: Indio-kolonialer Architektumix

Arequipa ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Südperus. Die Vulkane um die Stadt verleihen dem Ort eine eindrucksvolle Naturkulisse. Bei einem Stadtrundgang lernen wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen.

Von der zentralen Plaza Major, oder auch Plaza de Armas erschließt sich das gesamte Zentrum Arequipas mit seinen Kirchen, Klöster und Museen.

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Die Kathedrale von Arequipa, aus dem Jahre 1629 darf als eine von wenigen Kirchen die Fahne des Vatikans hissen.

Seit 1579 stellten im Nonnenkloster von Santa Catalina viele zweitgeborene Töchter reicher Familien ihr Leben in den Dienst für „Gott und Himmelreich“. Die luxuriöse Ausstattung des Klosters beinhaltet spanische Seidenvorhänge und flämische Spitze ebenso, wie feines Porzellan und Silber.

Für den Abend bietet sich ein Abstecher zum Mercado San Camillo in der Nähe des Zentrums an. Auf diesem Wochenmarkt sieht man das traditionelle Peru.

14. Tag: Fahrt ins Colca-Tal

Die Schluchten und Vulkane rund im Arequipa sind eindrucksvoll. Auf der Fahrt nach Chivay über den Mirada Vulkanpass sehen Sie dieses Naturschauspiel mit eigenen Augen. Den Nachmittag nehmen wir uns frei, um uns stressfrei an die dünner werdende Höhenluft zu akklimatisieren.

15. Tag: Kreuz des Condors

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Die Reise führt weiter durch das Hochland Perus zum Kreuz des Kondors. Von diesem hohen Aussichtspunkt blickt hinab in den Colca Canyon, die mit einer Tiefe von 3.269 Metern der zweittiefsten Canyons der Welt ist. Den Namen erhält der Aussichtspunkt von der Tatsache, dass hier zahlreiche der riesigen Kondore, mit bis zu drei Metern Flügelspannweite, bei ihrem majestätischen Flug übers Tal beobachtet werden können.

Überall im Canyon findet man auch beeindruckende Steilterassen. Diese sind schon mehrere Jahrhunderte alt, werden aber auch von den Menschen heute noch für den Ackerbau genutzt.

Mit Yangue besuchen wir im Anschluss ein typisches Andendorf. Das bäuerliche Dorf beherbergt eine Kirche aus der Kolonialzeit, sowie Inka-Ruinen. Die heißen Quellen bieten Entspannung und die Holzschnitzereien der Dorfbewohner sind ein originelles Souvenir.

16. Tag: Titicacasee & schwimmende Schilfinseln

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Der Titicacasee ist mit 8.288 Quadratkilometern 15-mal größer als der Bodensee. Sein Fischreichtum stellt für die Anwohner die Überlebensgrundlage dar. 3.810 Meter über dem Meeresspiegel ist er nicht, wie oft angenommen, der höchste See der Welt aber Südamerikas.

Die Schilfinseln sind aus geflochtenem Schilf hergestellte Inseln und Heimstätte der Uros-Indianer. Neben den Wohninseln verfügen die Indios sogar über eine schwimmende Schule. Durch diese Lebensweise überlebten die Uros sogar die mächtigen Inka.

Auf der Insel Taquille leben die Taquilleros, eine eigenwillig Gesellschaft „strickender Männer“ und Urenkel der Inkas. Die Taquilleros sind berühmt für ihre Strickerei und Webereien, die allesamt von Männern hergestellt werden. Die Taquilleros treffen sich täglich und stricken die Kleider ihrer Familien. Anhand unterschiedlicher Kopfbedeckungen zeigen hier die Männer, ob sie ledig oder verheiratet sind. Die Taquilleros verkaufen ihre Mützen auch, lassen Sie sich doch einfach mal beraten.

17. Tag: Sillustani & die Grabtürme der Colla

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Bei unserer Fahrt nach Sillustani machen wir uns mit der Kultur der Colla-Indianer vertraut indem wir eine echte Indianerfamilie besuchen, und lernen die Chulpas kennen. Bei den Chullpas von Sillustani handelt es sich um Begräbnistürme der Colla-Kultur am Umayo-See. Diese 10 bis 13 Meter hohen Rundtürme wurden von den Indianern bereits vor der Zeit der Inkas als Grabstätten verwendet. Angesehene Personen wurden in diesen Türmen in einer fötalen Position zusammen mit ihren persönlichen Wertsachen beigesetzt.

Nachmittags haben Sie die Möglichkeit, den Tag in Puno zu beschließen, in Sie einige der koloniale Bauwerke der Stadt besichtigen.

18. Tag: Die Sixtinische Kapelle Südamerikas

Heute steht uns eine längere Busfahrt bis nach Cusco bevor – mit Programmpunkten und Mittagspause sind wir insgesamt etwa elf Stunden unterwegs. Zahlreiche kleine Pausen und Fotostopps sind aber eingeplant. Die Fahrt führt über den La-Raya-Pass auf 4350 Höhenmetern. Am Wacarpay-See machen wir halt um das einmalige Panorama zu bewundern.

In Andahuaylillas besuchen wir die Kirche von San Petro. Die barocke Kirche von wurde Anfang des 17. Jahrhunderts von einem spanischen Orden erbaut. Die Fertigstellung fand 1606 statt. Sie wird wegen ihrer wunderschönen Deckenmalereien und den sehenswerten Holzschnitzereien als die Sixtinische Kapelle Amerikas bezeichnet.

Im nahegelegenen Dorf Raqchi wartet sodann eines der mysteriösesten Inkaheiligtümer Perus auf Sie. Vom Tempel des Gottes Wiracocha stehen heute noch die beeindruckend hohen Mauern (bis zu 20 Meter) sowie mehrere zylinderförmige Säulen. Er wurde Ende des 15. Jahrhunderts kurz vor Ankunft der Spanier erbaut.

19. Tag: Stadtrundfahrt Cusco

Heute bleiben wir in Cusco, um die Stadt auf einer Stadtrundfahrt zu erkunden. Dabei werden Sie die Kathedrale von Cusco, die Kori­cancha sowie die Inkafestung Sacsayhuama besichtigen.

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Die Kathedrale von Cusco am Plaza de Armas, wurde 1560 bis 1664 durch die Spanier erbaut. Die roten Mauersteine wurden von der Festung Sacsayhuama abgetragen. Die Fassade erinnert an den Renaissance-Stil, während das Innere der Kathedrale barock ist. Die Türme sind 30 Meter hoch, in einem davon befindet sich die größte Kirchenglocke in ganz Lateinamerika.

Koricancha war ursprünglich ein Sonnentempel der Inkas, und er galt in Peru als der prächtigste Tempel überhaupt. Auch diente er als Observatorium. Die Böden und Decken des Tempels sowie seine Statuen waren vergoldet, um ihm einen sonnenhaften Glanz zu geben. Übersetzt heißt Koricancha „Hof des Goldes“. Während der spanischen Invasion Ende des 15. Jahrhunderts wurde der Tempel geplündert und die barocke Kirche Santo Domingo daneben errichtet.

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Oberhalb von Cusco befindet sich die Inkafestung Sacsayhuama. Ihre dreifachen Mauern, welche terrassenförmig übereinander liegen, bestehen aus gigantischen Steinquadern von neun Metern Höhe und fünf Metern Breite. Die Mauern selbst verlaufen im Zickzack-Kurs und sind 600 Meter lang. In der Festung befinden sich ebenfalls ein altes Observatorium und kreisrunde Arenen. Die Anlagen wurden bei der spanischen Eroberung teilweise zerstört.

20. Tag: Im Heiligen Tal der Inka

Heute fahren Sie hinein in das Tal der Inkas.

Eine kurze Bergwanderung bringt uns hinauf zu den Salinas. Aus einer heißen Quelle am höchsten Punkt des Tals strömt hier extrem salzhaltiges Wasser. Die Inkas wussten sich dies zunutze zu machen und haben unterhalb der Quelle Terrassen mit hunderten Salzpfannen angelegt um das wertvolle Gut zu gewinnen. Diese Anlage ist so effizient, dass sie auch heute noch genau wie vor hunderten Jahren zur Salzgewinnung genutzt wird.

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Als Highlight des heutigen Tages besuchen wir sodann die Zitadelle von Ollantaytambo. Diese Zitadelle wurde im 15. Jahrhundert von den Inkas errichtet und liegt genau auf der Straße nach Machu Picchu. Man kann also annehmen, dass ihre Position am Rande des Inka-Tals eine sehr strategische Bedeutung hatte. Außerdem ist diese Zitadelle einer der wenigen Schauplätze, an dem die spanischen Eroberer eine ernsthafte Niederlage gegen die Inkas erlitten. Die Befestigung wurde größtenteils an einem Berghang errichtet, wobei viele Terrassen und Mauern aus Stein direkt an den steilen Hang gebaut wurden. Auch viele Gebäude, Straßen und Steintreppen sind aus der Zeit der Inkas erhalten geblieben.

21. Tag: Machu Picchu, die „Stadt in den Wolken“

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Eine Zugfahrt nach Aquas Calientes und eine halbstündige Busfahrt bringt uns hinauf in die alte Inkastadt Machu Picchu.

Die „Stadt in den Wolken“ gibt noch heute viele Rätsel auf. Sie wurde im 15. Jahrhundert von den Inkas erbaut und erst 1911 wiederentdeckt. Weitläufige, parallel verlaufende Terrassen, etwa 200 geordnete Steingebäude, ein großer zentraler Platz und andere Objekte lassen eine Ahnung von der Baukunst der Inkas aufkommen. Machu Picchu ist sichtbar in verschiedene Viertel gegliedert, die wohl auf unterschiedliche Weise genutzt wurden. So gab es zeremonielle und religiöse Anlagen, Wohnviertel und ein Observatorium. Auch nimmt man an, dass die entlegene Stadt als Festung benutzt wurde. Nach einer umfangreichen Führung durch die Stadt haben Sie noch etwas Zeit für eigene Erkundungen, bevor es im Zug zurück nach Ollantaytambo geht, wo wir wieder übernachten werden.

22. Tag: Indiomarkt von Pisac

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Heute besuchen wir die Inkastadt und den bunten Indiomarkt von Pisac. Neben dem tollen Flair hat der Markt auch eine Vielzahl an Textilien und Handwerksarbeiten von den Einheimischen zu bieten, die gute Souvenirs abgeben. Bekannt in Pisac ist außerdem der große Korallenstrauch, der den Hauptplatz überschattet.

Anschließend sehen wir uns im nahegelegenen malerischen Städtchen Chinchero um. Hier findet sich u.a. das königliche Landhaus von Tupac Yupanqui. Der erfolgreiche Inka-Herrscher Tupac Yupanqui lebte im späten 15. Jahrhundert und kam oft nach Chinchero zur Erholung. Hier ließ er sich einen Palast und mehrere Anbauterrassen errichten. Heute stehen davon leider nur noch die Grundmauern. Dennoch geben diese einen guten Einblick, wie der Herrscher damals lebte.

Falls Zeit bleibt können wir uns darauf noch die schöne Dorfkirche aus dem 17. Jahrhundert anschauen bevor wir nach Cusco zurückkehren.

23. Tag: Abschied von Peru

An Ihrem letzten Tag in Peru haben Sie morgens nochmal Freizeit in Cusco um Abschied von der Stadt und von Peru zu nehmen.

Außerdem möchten wir Ihnen noch eine traditionelle indianische Entspannungsmassage mit auf den Weg geben. Das haben Sie sich nach dieser, wenn auch interessanten, so doch anspruchsvollen Reise auf jeden Fall verdient!

Nachmittags findet dann der Rückflug von Cusco über Lima nach Europa statt.

24. Tag:  Ankunft in Frankfurt

Planmäßig kommen Sie am Abend wieder in Frankfurt an.

Kordillieren

Leistungen

Indianer Markt in Pisac Im Reisepreis enthalten: Reiseleitung
  • Deutscher Studienreiseleiter der BCT-Touristik
Flüge
  • Hinflug & Rückflug von Deutschland über Madrid nach Lima
  • Inlandsflug Lima–Trujillo
  • Inlandsflug Cajamarca–Lima
  • Inlandsflug Cusco–Lima
  • Flughafensteuern BRD
  • Sicherheitsgebühren & Luftverkehrsabgabe Deutschland
  • Kerosinzuschlag (Stand: 1. Aug 2016)
Hotels & Verpflegung
  • Hotelunterbringung in 3 bis 4-Sternen Hotels
  • 4 Übernachtungen in Lima
  • 1 Übernachtung in Pisco
  • 1 Übernachtung in Trujillo
  • 2 Übernachtungen in Tucume
  • 1 Übernachtung in Cajamarca
  • 1 Übernachtung in Nazca
  • 2 Übernachtungen in Arequipa
  • 1 Übernachtung in Chivay
  • 3 Übernachtungen in Puno
  • 3 Übernachtungen in Cusco
  • 2 Übernachtungen in Ollantaytambo
  • Alle Übernachtungen mit Frühstück
  • 12 Mittag- oder Abendessen
Ausflüge, Transfer, Eintrittsgelder
  • Alle Transfers mit Bus / Bahn inkl.
  • Alle Ausflüge inklusive
  • Alle Eintrittsgelder inklusive
  • Alle Bootsfahrten laut Programm inklusive
Besichtigungen in Lima
  • Stadtrundfahrt
  • Nationalmuseum
  • Huaca Pucllana
  • Konvent San Francisco
  • Larco Museum
Besichtigungen in Trujillo und Chiclayo
  • Besichtigungen in Trujillo
  • Sonnen- & Mondpyramide
  • Drachentempel
  • Chan-Chan-Palastbezirk
  • Tschudi Museum
  • 3 Pyramiden der Moche
  • Mausoleum der Dame von Cao
  • Huaca Rajadan
    Hexen- & Schamanenmarkt
Besichtigungen in und um Tucume und Cajamarca
  • Cerro Venarron
  • Tempelanlage von Collud
  • Pyramiden von Tucume
  • Mausoleum & Grabschatz des „Herrn von Sipán“
  • Besichtigungen in Cajamarca
  • El Cuarta del Rescate
  • Archäologisches Museum
  • Aquädukt Cumbemyao
  • Los Frailones (Altäre und Petroglyphen)
  • Inkafriedhof und „Fenster der Totenstadt“
  • Molkereibetrieb Los Alpes
Pazifikküste
  • Weinbrennerei in Pisco
  • Besichtigungen in Nazca
  • Insel Ballestas
  • Nazca Linien
  • Wohnhaus und Museum der Marie Reich
Arequipa und Colca Canyon
  • Konvent Santa Catalina in Arequipa
  • Aguanda Blanca Nationalpark
  • Kreuz der Kondore in Colca Canyon
Titicacasee
  • schwimmende Inseln, Insel Taquille
  • Besuch einer Indianerfamilie in Sullustani
  • Kirche San Pedro
  • Inkaheiligtum in Rachi
Programm in Cusco
  • Stadtrundfahrt
  • Koricancha Sonnentempel
  • Inkafestung Sacsayhuama
  • Entspannungsmassage
  • Besichtigungen im Inka-Tal
  • Inka-Zitadelle Ollantayambo
  • Salinas Salzgewinnung
  • Indiomarkt von Pisac
  • Ruinen des königlichen Landhauses von Tupac Yupanqui
Reiseversicherung
  • Auslandskrankenversicherung inklusive
Reiseinformationen
  • Informationsmaterial Peru
  • Reiseführer Peru

Die Preise enthalten alle Steuern, Gebühren und Kerosinzuschläge. (Stand: 1. Aug 2016)
Alle Eintritte, Besichtungen und Ausflüge lt. Programm sind im Reisepreis inklusive.

Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers,
Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.

Termine & Preise

Termine 2016
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
1651030 So, 5. Jun – Di, 28. Jun 2016 24 T LA 4298 Euro freie Plätze
1651032 So, 18. Sep – Di, 11. Okt 2016 24 T LA 4198 Euro freie Plätze

Einzelzimmerzuschlag (falls gewünscht):    850 €
LA: LAN & LAN Peru & LAN Chile
IB: Iberia

Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
Änderungen vorbehalten

Anreise zum Flughafen
Es empfiehlt sich innerhalb Deutschlands eine Anreise mit dem Rail&Fly-Ticket der Deutschen Bahn.
Das Ticket kostet nur 59 Euro für Hin- und Rückfahrt und ist gültig für alle Züge (inkl. ICE).
Alternativ buchen wir Ihnen auch gerne Zubringerflüge nach Frankfurt (auch von Österreich oder der Schweiz aus).
Die Kosten belaufen sich auf 175 Euro p.P. für beide Strecken.
Information zur Einreise
Für die Einreise nach Peru benötigen Deutsche, Österreich und Schweizer nur einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass. Das Touristenvisum erhalten Sie direkt bei der Einreise. Möchten Sie länger als 30 Tage in Peru bleiben,zB. um Verwandte / Berkannte nach der Reise zu besuchen, achten Sie darauf, dass die gewünschte maximale Aufenthaltsdauer (max 183 Tage) eingetragen wird.
Allgemeine Gesundheit, Impfungen
Besondere Impfungen sind nicht vorgeschrieben, wenn Sie aus Europa direkt anreisen.
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt die Standardimpfungen: Schutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A.
Gesundheitshinweis zum Aufenthalt in den Anden
Bei allen Perureisen fliegen wir von Lima aus nicht nach Cusco sonder fahren an der Küste entlang erst nach Arequipa zur Akklimatisierung an die Höhenlagen der Anden. Trotzdem empfehlen wir Teilnehmer die an Herz- & Kreislautproblem leiden bzw. älteren Teilnehmern vor der Reiseanmeldung Ihren Hausarzt wegen der Höhenlagen in Peru kontaktieren.
Versicherungen
Wohnsitz Deutschland oder Österreich: Die Auslandskrankenversicherung ist im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen eine Reiserücktrittskostenversicherung, die Sie mit der Anmeldung abschließen können. Kosten der Ver­sicherungs­prämie wie nachstehend:
Für Reisende mit Wohnsitz in Deutschland
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (ohne Selbstbeteiligung)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.sc-reiseschutz.de
2000 Euro64 €
3000 Euro90 €
4000 Euro115 €
5000 Euro160 €
6000 Euro210 €
7000 Euro245 €
8000 Euro280 €
9000 Euro315 €
Für Reisende mit Wohnsitz in Österreich
Storno- und Reiseschutz (Reiserücktrittskosten und -abbruch, ohne Selbstbehalt
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.tas-reiseschutz.de
1000 Euro41 €
2000 Euro73 €
3000 Euro108 €
4000 Euro144 €
5000 Euro180 €
6000 Euro220 €
7000 Euro250 €
8000 Euro290 €
Wohnsitz Schweiz: Sie können eine einzelne Reiserücktritts- & Reiseabbruchkostenversicherung abschließen oder ein Versicherungspaket inklusive Reiserücktritt-, Reiseabbruch-, Gepäck- und Heilungskostenversicherung. Für Rei­sende aus der Schweiz ist der Abschluss einer einzelnen Heilungskostenversicherung für das Ausland nicht möglich. Sie bekommen stattdessen eine Gutschrift über 6 Euro.
Für Reisende mit Wohnsitz in der Schweiz
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (mit Selbstbeteiligung für alle Reisen ohne Kreuzfahrten)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.hmrv.de
1000 Euro42 Euro
2000 Euro63 Euro
3000 Euro109 Euro
4500 Euro139 Euro
5000 Euro179 Euro
7500 Euro259 Euro
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Wissenswertes über Peru

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Allgemeine Informationen

Der Andenstaat Peru im westlichen Südamerika lässt sich grob in drei Landschaftszonen einteilen: den schmale Küstenstreifen an der Pazifikküste im Westen, das Hochgebirge der Anden im Anschluss sowie der tropische Amazonasregion im Ostteil des Landes, die 60% der Landesfläche einnimmt. Insgesamt erstreckt er sich über eine Fläche mehr als viermal so groß wie Deutschland und hat etwa 30 Millionen Einwohner, davon fast die Hälfte Indigenas, Nachfahren der Ureinwohner. Die Hauptstadt ist Lima an der Küste im Südwesten des Landes mit 7,6 Millionen Einwohnern.

Besonders bekannt ist Peru für sein historisches Erbe der Inka, der strahlenden Sonnenkultur, die viele monumentale Bauwerke hinterlassen hat.

Klima

Das Klima der Westküste ist vor allen von Meeresströmungen und dem Windschatten der Anden geprägt: Dem Norden des Landes bringt der El Niño im Südsommer (Dezember bis März) einige Regenfällen und Spitzentemperaturen bis 35°C. Geringer fallen die Temperaturen um die Hauptstadt Lima aus, hier wird es selten über 30°C. Die südliche Küste Perus wird von einer kargen Wüstenlandschaft dominiert – die hohen Anden halten den Regen fern. Im peruanischen "Winter" ist es oft wolkenverhangen und neblig bei 15-22°C. In der Andenregion ist das Klima fast genau umgekehrt. Im Mai bis September ist es angenehm, während es im peruanischen Sommer oft regnet. Tagsüber steigen die Temperaturen hier bis 20°C, ab er nachts kann es auch zu Frost kommen. Im Regenwald des Amazonasgebietes regnet es das ganze Jahr über häufig.

Einreise, Visum & Ausreise

Zur Einreise nach Peru benötigen Sie lediglich einen bis mindestens 6 Monate nach Reiseende gültigen Reisepass. Ein Touristenvisum bekommen EU-Bürger und Schweizer bei der Einreise kostenfrei ausgestellt. Bitte überprüfen Sie aber unbedingt, dass die Beamten die richtige Aufenthaltsdauer in Ihrem Reisepass eintragen – in der Vergangenheit kam es schon vor, dass willkürlich kürzere Aufenthaltsdauern eingetragen wurden, was zu Problemen bei der Ausreise führte.

Bei der Ausreise aus Peru wird am Flughafen eine Ausreisesteuer von derzeit 30 US-Dollar pro Person fällig.

Impfungen

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr.

Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus (besonders für das gesamte peruanische Amazonasgebiet) ist eine rechtzeitige (10 Tage vor Einreise) Impfung dringend zu empfehlen. Ebenso besteht dort ein geringes Malaria-Risiko.

Für genaue und aktuelle Informationen zu Infektionen im Zielgebiet kontaktieren Sie bitte auch Ihren Hausarzt oder ein Zentrum für Tropenmedizin.

Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist nur in teuren Privatkliniken mit Europa zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Cusco, dem wichtigsten Ziel ausländischer Touristen, gibt es nur wenige private Kliniken, die personell und apparativ adäquat ausgestattet sind. Es sind in jüngster Zeit wiederholt Fälle bekannt geworden, in denen Hilfesuchende gezielt an Einrichtungen verwiesen wurden, welche die notwendigen medizinischen Standards nicht erfüllten und deren medizinisches Personal nicht ausreichend qualifiziert war. Hintergrund war scheinbar das Wissen um das Bestehen einer zahlungskräftigen Auslandskrankenversicherung. Es ist daher große Vorsicht geboten.

Das Auswärtige Amt empfiehlt deshalb, sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Lima und Peru zu informieren oder im Notfall die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren, siehe auch

Gesundheit

Sonnenbrand und Höhenkrankheiten sind zwei Unannehmlichkeiten in Peru gegen die Sie auf jeden Fall gewappnet sein sollten. Packen Sie auf jeden Fall eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und starke Sonnencreme ein! Zur Höhenkrankheit beachten Sie bitte auch den entsprechenden Exkurs in diesem Katalog bzw. auf unserer Homepage.

Wie in allen Tropenländern sind außerdem Durchfallerkrankungen häufig. Allgemein gilt der Grundsatz „peel it, boil it, cook it or forget it“ – Nehmen Sie Lebensmittel nur geschält (Obst), abgekocht oder gekocht zu sich – Ihr Magen wird es Ihnen danken. Zum Zähneputzen und Trinken sollte man grundsätzlich nur sterilisiertes Wasser verwenden (beispielsweise aus Flaschen).

Selten werden Reisende auch vom Dengue-Fieber betroffen. Dagegen gibt es keine wirksame Impfung zur Vorbeugung. Um das Risiko zu reduzieren sollte man sich allgemein gegen Mücken (die Überträger) schützen – gegen Abend möglichst lange Kleidung trage usw.

Versicherungen

Wie auf allen Reisen empfehlen wir Ihnen – falls noch nicht vorhanden – den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die anfallende Kosten für medizinische Behandlung und Arzneien übernimmt. Diese ist bei Reisen mit der BCT-Touristik standartmäßig inklusive.

Für Mexiko empfiehlt sich darüber unbedingt der Abschluss einer Gepäckversicherung. Genauere Informationen erhalten Sie mit Ihrer Anmeldungsbestätigung.

Geld & Kreditkarten

Die Peruanische Währung ist der Neue Sol, unterteilt in 100 céntimos. Der aktuelle Wechselkurs beträgt 1 Euro zu 3,87 Sol (Stand Juli 2001) Gegenwärtig zirkulieren Banknoten sind 10, 20, 50 und 100 Nuevos Soles, der 200 Nuevos Soles Geldschein kommt selten zum Einsatz. Die 1 und 5 céntimos Münzen werden kaum mehr genutzt und die Preise meist gerundet.

Geldautomaten finden sich in allen größeren Städten – hier können Sie mit Ihrer Kontokarte oder Kreditkarte Bargeld ziehen. Bei Abhebungen mit der Kontokarte fallen dabei lediglich die Gebühren Ihrer Bank für eine Auslandsabhebung an. Peruanische Bankautomaten geben sowohl einheimische Sol als auch US-Dollar aus. Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie nur Automaten in Bankfilialen mit Wachpersonal nutzen.

Versuchen Sie außerdem Zahlung und Abhebungen mit Kreditkarte zu vermeiden, da fast überall zusätzlich zu den gebühren Ihrer Bank bis zu 7 % Aufschlag auf Kreditkartenzahlungen verlangt wird. Der beste Ort zum Tauschen sind die Wechselstuben casas de cambio, die längere Öffnungszeiten und bessere Raten bieten als die Banken. US-Dollar sind überall akzeptiert, aber inzwischen werden weitflächig auch Euro getauscht, so dass es sich nicht lohnt, extra US-Dollar in großen Mengen mitzubringen. Verlangen Sie beim Tausch immer kleine Scheine (billetes pequeñas), da 100 Sol Scheine in kleineren Orten und Geschäften meist nicht akzeptiert werden. Auch zerrissenen Scheine werden Vielerorts nicht angenommen.

Reiseschecks

Unter den Reisechecks werden American Express, Visa und Thomas Cook akzeptiert. Die Wechselkurse sind allerdings ebenfalls sehr ungünstig und man verliert bis zu 10% des Nennwertes.

Kleidung

Für die warmen Monate von Dezember bis April ist Sommerkleidung plus leichte Überbekleidung für kühle Abende ausreichend. Im Peruanischen Winter ist warme Kleidung erforderlich. Im Amazonasgebiet ist ganzjährig leichte Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien zu empfehlen. Ein zuverlässiger Regenschutz sollte nicht fehlen. Im Hochland ist für den Südwinter (Mai bis September) warme Kleidung dringen notwendig. In den übrigen Monaten sollte man für den Tag leichtere Kleidung und für die doch recht kühlen Abende Wollsachen mitnehmen.

Eine Sonnenbrille gegen die UV-Strahlung und gutes Schuhwerk sind überall erforderlich.

Elektrizität

In Peru beträgt die Netzspannung 220 Volt wie in Europa. Die Steckdosen sind zu großem Teil die amerikanischen, die Mitnahme eines Adapters empfiehlt sich.

Fotografieren

Packen Sie auf jeden Fall ausreichend Filmmaterial (Filme / Speicherkarten) ein und machen Sie sich bereit für eine einmalige Vielfalt an Fotomotiven: Peru ist Heimat von schneebedeckten Bergen, hohen Sanddünen, Schwärmen bunter Tropenvögel, malerischen Vulkankegeln und steinigen Küsten bevölkert von gewaltigen Seelöwen – von den monumentalen Ruinen der Inkas ganz zu schweigen.

Beim Fotografieren von Menschen, besonders den Indigenas sollten Sie vorher unbedingt um Erlaubnis bitten und gegebenenfalls auch ein Nein akzeptieren.

Preise

Nutzen Sie Ihr Verhandlungsgeschick – von gringos werden gerne überhöhte Preise verlangt. Besonders trifft dies auf Taxis zu, die ohne Taximeter fahren. Denken Sie aber bitte auch daran, dass die Händler auch Familien zu ernähren haben und übertreiben Sie es nicht mit dem herunterhandeln.

Trinkgelder

In besseren Restaurants ist ein 10%iger Bedienungsaufschlag meistens bereits auf der Rechnung ausgewiesen. ,Nicht so in einfachen Restaurants nicht, sodass dort noch 10% Trinkgeld erwartet werden. Übliche Trinkgelder sind: Kofferträger im Hotel $1; Zimmermädchen $1; Fahrer, Träger und Köche $5 pro Tour.

Telefonieren & Internet

Die Landesvorwahl für Peru ist 0051.

Internationale Ferngespräche sind von allen Telefonzellen aus möglich. Dafür benötigen Sie Telefonkarten, erhältlich in den Büros der Telefongesellschaften TELEFONICA und entel.

Für Telefonieren aus Peru mit dem eigenen Handy empfehlen wir Ihnen, sich vor Ihrem Urlaub bei Ihrem Netzanbieter zu erkunden. Ansonsten bietet der Netzbetreiber "Claro" als einziger CHIP-Prepaidkarten hat, wie wir sie in Deutschland kennen.

Überall im Land gibt es auch Internet-Cafés, die Stunde kostet etwa Sol 0.60 bis Sol 1. Dort werden auch internationale Telefongespräche zu sehr günstigen Preisen angeboten.

Post

Luftpost benötigt etwa eine Woche bis nach Europa.

Zeit

Peru liegt 7 Stunden hinter der Mitteleuropäischen Sommerzeit und 6 Stunden hinter der Winterzeit zurück. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist in Peru 5 Uhr morgens (Sommer) bzw. 6 Uhr morgens (Winter).

Feste und Feiertage

1. Januar: Neujahr, 6. Januar: Heilige drei Könige, März/April: Ostern, 1. Mai: Maifeiertag, Juni: Fronleichnam, 29. Juni: St. Peter und Paul, 28. Juli: Unabhängigkeitstag, 29. Juli: Nationalfeiertag, 15. August: Maria Himmelfahrt, 30. August : Tag der Heiligen Rosa von Lima, 8. Oktober : Schlacht bei Angamos, 1. November: Allerheiligen, 8. Dezember: Fest der unbefleckten Empfängnis, 25. Dezember: Weihnachten

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo–Sa 10.00–13.00 Uhr und 15.00–20.00 (tw. auch So), Banken: Mo–Fr: 9.15–16.00 Uhr (tw. auch Sa), Post: Mo–Sa: 8.00–20.00 Uhr, Apotheken: 9.00–19.00 Uhr

Sicherheit

Peru liegt, was die Kriminalität betrifft, im lateinamerikanischen Mittelfeld. Das schließt für Touristen das Risiko ein, Opfer von Diebstählen oder Überfällen zu werden. In Lima wird zu besonderer Vorsicht abends in der Innenstadt geraten. Auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig.

Wegen größerer Streiks kann es vorkommen, dass wir Ihre Reiseroute kurzfristig anpassen müssen. Wir bitten um Ihr Verständnis – so ist es leider in Lateinamerika.

Adressen

Peruanische Botschaft in der BRD
Mohrenstraße 42, 10117 Berlin
Tel: (030) 20 64 10-3
Fax: (030) 20 64 10 77
E-Mail: info@embaperu.de
Internet: www.botschaft-peru.de
Peruanische Botschaft in Österreich
Mahlerstrasse 7/22, 1010 Wien
Tel: (01) 713 43 77
Fax: (01) 712 77 04
E-Mail: embajada@embaperuaustria.at
Internet: www.embaperuaustria.at
Peruanische Botschaft in der Schweiz
Thunstrasse 36, 3005 Berne
Tel: (031) 351 85 55
Fax: (031) 351 85 70
E-Mail: info@embaperu.ch
Internet: www.embaperu.ch
Deutsche Botschaft in Peru
Lima Avenida Arequipa 4202-4210,
Lima 18, Peru
Tel: (00511) 212 50 16
Fax: (00511) 422 64 75
E-Mail: info@lima.diplo.de
Internet: www.lima.diplo.de
Österreichische Botschaft in Peru
Avenida República de Colombia 643, 5° piso
San Isidro (Lima 27), Peru
Tel: (0051/1) 442 05 03
Fax: (0051/1) 442 88 51
E-Mail: lima-ob@bmeia.gv.at
Internet: www.aussenministerium.at/lima
Schweizer Botschaft in Peru
Avda. Salaverry 3240
San Isidro (Lima 27), Perú
Tel: (+51/1 264 03 05
Fax: (0091 11) 26 87 30 93
E-Mail: ndh.vertretung@eda.admin.ch
Internet: www.eda.admin.ch/newdelhi